Ratinger Brauchtumsvereine: Neue Zumutungen der SPD

Normalerweise brauchen wir auf den Blödsinn der Ratinger SPD nicht zu reagieren. Die Unverfrorenheit, mit der die Genossen die örtlichen Brauchtumsvereine vor ihren Karren spannen wollten, reizte mich nun doch zum Widerspruch. Meine zugehörige Zuschrift an die RP, datiert vom 16. März, wurde allerdings deren Leserschaft vorenthalten.

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

 ergänzend zu der Stellungnahme unserer Fraktion im Stadtrat zum Vorstoß der SPD teilen wir seitens des Stadtverbandes der AfD in Ratingen mit:

 In diesen Tagen, in denen die Menschen in diesem Land von existentiellen Sorgen und Nöten geplagt werden, hat die Ratinger SPD nichts besseres zu tun als zu versuchen, die heimischen Brauchtumsvereine an die Kandare zu nehmen. Nicht etwa im Sinne eines sozialen menschlichen Miteinanders, sondern zum genauen Gegenteil: Hetze und Ausgrenzung.  Das ist abstoßend und absurd.  Denn anstatt sich der politischen Sachdiskussion zu stellen und die eigenen Fehler selbstkritisch zu reflektieren, übt sich der hiesige SPD-Spitzenkandidat Wiglow  in sachfremder Diffamierung und gehässiger Aufwiegelung. Der verzweifelte Versuch, das organisierte Ratinger Brauchtum gegen die AfD zu instrumentalisieren wird sich als Rohrkrepierer erweisen. Denn die selbstbewussten und bodenständig  verwurzelten  Bruderschaften und Vereinigungen werden sich wohl kaum von dem SPD-Mann, dem es nach dem Bürgermeisteramt gelüstet, Vorschriften machen lassen. Sie werden diese Übergriffigkeit als das betrachten, was es ist: Eine Zumutung.

 Der von den Genossen genannte Verweis auf den Düsseldorfer Klüngel geht fehl: Denn der zitierte Herr Inden ist als der mit dem „Goldenen Schaukelpferd“ dekorierte Organisator der Rheinkirmes bekannt für seine  übergroße Nähe zur hohen Politik, insbesondere zum Düsseldorfer SPD-OB und hat sich damit als unbefangener Ratgeber selber disqualifiziert.  Eine Hand wäscht die andere, daß wussten schon die alten Römer.

 Nun sind wir in Ratingen  von Herrn Wiglow so einiges gewohnt. Erstaunlich ist aber,  daß die für ihre eher ruhige und besonnene Art bekannte Abgeordnete Müller-Witt  in das gleiche Horn tutet. Ein untrügliches Zeichen, wie groß die Angst und Panik der ehemaligen Volkspartei vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit sein muß. Mit derlei Aktionen wird sie indessen den freien Fall nicht mehr aufhalten.  Dabei ist es geradezu grotesk, wenn die  besagte  Landtagsabgeordnete „Respekt und Toleranz“ einfordert. Denn der Vorstoß der Ratinger SPD beinhaltet genau das Gegenteil: Diffamierung  und Diskriminierung. Mit den Spielregeln von Demokratie und Fairness hat das nicht mehr das Geringste zu tun.

 Mit freundlichen Grüßen  Bernd Ulrich

 

Autor: hansberndulrich

born 1950, university degree in mathematics, physics. Interested in all topics of natural science, history, politics and economics

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