Ein Jahr Corona

Ein Jahr Corona RP vom 19.02.21

Von einer großen Zeitung ,wie die RP hätte ich doch zu dem Thema mehr erwartet.
Wie sieht es eigentlich mal aus mit einer Kritik an dem unverhältnismäßigen Lockdown?
Die Panikmache seit einem Jahr wirkt und die meisten Menschen haben längst die rationale Ebene verlassen. Dabei wäre so einfach, die überall veröffentlichten Zahlen in den richtigen Kontext zu setzen. Dann würde man auch schnell sehen, dass wir zu keiner Zeit eine Pandemie hatten und auch das Gesundheitssystem nie an der Belastungsgrenze war. Wir hatten in der Vergangenheit schon wesentlich stärkere Grippewellen mit wesentlich mehr Toten und da hatte niemand so ein Bohei darum gemacht.
Da wäre die Welt vorbildlich:
Noch schärfer kritisiert die Zeitung „Die Welt“: „Für keine der geforderten Maßnahmen nennt die Stellungnahme eine belastbare wissenschaftliche Quelle, nennt sie wissenschaftlich gesicherte kausale Zusammenhänge.“

Die Tageszeitung schreibt weiter: „Die sogenannte Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina ist aber alles andere als ein wissenschaftliches Dokument,“ sie sei vielmehr „ein Sammelsurium von sorgenvollen Aussagen über die aktuelle Situation, kombiniert mit einigen drastischen Vorschlägen, die ihre Autorität daraus ziehen sollen, dass die Autoren nun einmal in leitenden Funktionen im Forschungsbetrieb tätig sind“.

Der wissenschaftliche Gehalt der Leopoldina-Expertise sei „so gering, dass wohl jede aufmerksame Zeitungsleserin, jeder ‚Tagesschau‘-Zuschauer und jede internetaffine Gymnasiallehrerin den Text hätte verfassen können, einschließlich der Diagramme, die den Infektionsverlauf in Irland und in Deutschland miteinander vergleichen – eine Grafik, die der Autor dieser Zeilen innerhalb von weniger als einer Minute auf einer bekannten Datenplattform zusammenklicken könnte“.

Vernichtender hätte die Kritik an „Wissenschaftlern“, die der Bundesregierung stets zu Diensten sind, kaum ausfallen können.
(Eingesandt von Wolfgang Dietrich)

Zitterattacken Spätestens anlässlich der Zitterattacken ist mir klar geworden, dass es bei Frau Merkel intrapsychisch ziemlich rumoren muss.
Es besteht ein bizarrer Widerspruch zwischen der autoritär verfügten Freiheitsbegrenzung im Rahmen der SARS-cov2-Pandemie und der moralistisch begründeten totalen Entgrenzung im Rahmen der Migrationskrise.
Da wo es rumort, denkt es sich schlecht. Reflexion und Verantwortungsethik gehen den Bach runter.
So langsam beschleicht mich jetzt doch das Gefühl dass die Flammenschrift an der Wand erschienen ist.“Mene Tekel, gewogen und zu leicht empfunden“ Es kommt harsche Kritik von unerwarteter, d.h. linker, Seite. In Treue fest stehen nur noch die CDUler, die blindlings mit ihr nach links abgedriftet sind. Aber sie warnen: Jetzt muss es anders gehen sonst sei es „existenzbedrohend“. Für wen? Ich habe mich schon einige Male zu früh gefreut. Aber die Jagd scheint auf zu sein. (Eingesandt von Wolfgang Dietrich 2. Februar 2021)

Autor: hansberndulrich

born 1950, university degree in mathematics, physics. Interested in all topics of natural science, history, politics and economics

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