Sie ist wieder da!

Es ist unsere alte Bekannte Julia Rathcke! Zusammen mit ihrem Gönner und Mentor Michael Bröcker hatte sie vor fast drei Jahren der RP den Rücken gekehrt. Nun ist sie halt wieder da. Seit ein paar Monaten. Im alten Metier. In der Samstagsausgabe der Rheinischen Post. Da wird von unserer alten Bekannten ganz undamenhaft kräftig geholzt: Neonazis, Antisemiten, geistige Brandstifter, Extremisten, Rassisten usw. Das volle Programm. Leider  ist der Artikel online hinter einer Bezahlschranke verborgen: https://rp-online.de/politik/deutschland/plaene-fuer-die-afd-beobachtung-durch-den-verfassungsschutz_aid-55774635 Wer Julia Rathcke konsumieren möchte, der muß vorher bezahlen. Oder die Zeitung kaufen:

Einst schrieb ich von den auf die AfD abgerichteten Wadenbeißern, die hierzulande in allen gleichgeschalteten Redaktionsstuben anzutreffen sind. Diese Formulierung  ist inzwischen hochgradig politisch inkorrekt. Gendergerecht müsste es jetzt heißen: „Wadenbeißer*innen“. Bekanntlich wurde Julia Rathcke dereinst von damaligen Chefredakteur Bröcker nach dessen eigenen Worten auf die AfD „angesetzt“. Und die derart  Beauftragte hat zur Zufriedenheit ihres Auftraggebers geliefert, auch wenn der „Annäherungsversuch“ an Markus Pretzell und dessen Ex-Frau damals nicht gerade von Erfolg gekrönt war:  https://wp.me/p80VcB-21.   2017 hatte mir die nach eigenen Worten nicht mehr  jugendliche Redakteurin noch ein Treffen in Aussicht gestellt:

Ich bin jung, aber mit knapp 30 Jahren wohl doch nicht mehr jugendlich und Volontärin auch längst nicht mehr, sondern Politikredakteurin. Zudem ist es nie die Entscheidung eines einzelnen Redakteurs/einer einzelnen Redakteurin, womit wir die Zeitung aufmachen. Was auf der Titelseite steht – und nicht nur das – geschieht immer auch in Absprache mit der Chefredaktion. Alles weitere gerne bei Zeiten im persönlichen Gespräch.

Durch meinen Blogeintrag: „Ratten und Rheinische Post“  hatte ich sie indessen offenbar so verprellt, daß sie sich nicht mehr zu dem Gespräch bereitfand.

Nun ist sie wieder da, unsere vertraute Julia. Vor ein paar Wochen stolperte ich eher zufällig über ein frisches Machwerk aus ihrer Feder. Brachte sie doch da zu Papier, daß die ganzen Geschichten um Wahlfälschungen bei Trump als auch bei der AfD nicht weiter sind als Quatsch und üble Hirngespinste. Dem Kundigen entlockt das bestenfalls ein müdes Lächeln. Hatte doch selbst die einst seriöse FAZ eingeräumt, daß die zahlreichen Zählfehler bei Wahlzetteln zu Lasten der AfD nicht zufällige zustande kommen. Seis drum. Aber am Samstag wurde richtig geklotzt:

Reichsbürger, Rassisten, Antisemiten und Islamfeinde –  Gegner der Demokratie gehören zur DNA dieser Partei seit Ihrer Gründung“

Rheinische Post vom 23.Januar 2021

Schlimmer geht’s nimmer. Logisch, daß Julia Rathcke es kaum noch nicht erwarten kann, daß Haldenwang und seine Truppe endlich gegen Alternative für Deutschland  loslegen.

An die Adresse von Frau Rathcke: Herr Haldenwang hätte in Augen seiner obersten Chefin, die ihn auf den Posten platziert hatte, einen lausigen Job gemacht, wenn er die AfD nicht zum Beobachtungsfall erklären würde. Die Intention ist klar: Es geht keineswegs um irgendeinen Erkenntnisgewinn durch Beobachtung, wie vielleicht simple Gemüter vermuten mögen.  Die AfD sammelt keine Waffen und baut keine Bomben für einen gewaltsamen Umsturz. Es werden auch keine Autos angezündet oder Polizeistationen angegriffen noch werden Polizisten mit Fäkalien beworfen, so wie es inzwischen zur linken Folklore gehört.  Vielmehr werden durch die Verkündung des „Beobachtungsfalls“  Beamte und öffentlich Bedienstete  davon abgehalten, sich bei der AfD aktiv zu engagieren. Ein Effekt, der jetzt bereits Wirkung zeigt.

Haldenwang und seine Einflüsterer gehen ein hohes Risiko ein. Sofern die AfD bei der nächsten Bundestagswahl nicht unter 5% gedrückt wird (was unwahrscheinlich ist), ist das Spiel für die Schlapphüte und  ihre Strippenzieher  verloren.  Zwar mahlen die Mühlen der deutschen Justiz sehr langsam, aber das Verfassungsgericht wird den „Beobachtungsfall“ irgendwann kassieren. Das wäre eine Riesenblamage für Haldenwang und ein Persilschein für die AfD, die aus dieser Auseinandersetzung gestärkt hervorgehen wird.