Eine Frauenquote für Straßennamen

Sehr geehrter Herr Ruhnau,

zu obiger Meldung hier meine Leseräußerung:

Es scheint ein speziell deutsches Phänomen zu sein, dass Moralbewegte und notorische Besserwisser das Verhalten und die Äußerungen von Persönlichkeiten der Vergangenheit an heutigen Werten und oft kleinkarierten Maßstäben messen. Ich bin überzeugt, gerade solche übereifrigen (Straßen-)Schilderstürmer wären bei den Hexenverbrennungen in vorderster Reihe gestanden oder hätten als geistige Blockwarte dem jeweiligen System treue Dienste geleistet.
Es darf daran erinnert werden, wie nach der Inthronisierung von Lafontaine im Saarland ein massenhafter Eintritt von Beamten und Lehrern in die SPD erfolgte, weil man sich davon eine bessere Karriere versprach. Auch im dritten Reich sind Menschen aus diesem Grund in die Partei eingetreten. Aber die heutigen Jakobiner sitzen auf dem hohen Ross und wissen im Nachhinein natürlich alles besser.

Mit freundlichen Grüßen   Hans-Dirk Krämer

Artikeltext:  https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-eine-frauenquote-fuer-strassennamen_aid-48869523