AfD Haan: Leserzuschrift zensiert und abgelehnt

Am 13.Mai berichtete die Lokalausgabe Haan der Rheinischen Post über einen Farbanschlag auf das örtliche CDU-Büro:

https://rp-online.de/nrw/staedte/haan/partei-spricht-von-einem-gezielten-anschlag-staatsschutz-ermittelt_aid-38748995

Dies veranlasste den Kreistagsabgeordneten der AfD, Herrn Ulrich Schwierzke, zu der folgenden Leserzuschrift:

Anschläge (nicht nur) dieser Art sind absolut und immer zu verurteilen. Kein „normaler“ Bürger kann und wird dieses akzeptieren. Wir als AfD verurteilen diesen Anschlag auf die Geschäftsstelle unserer Ratskollegen von der CDU ebenfalls aufs schärfste. Bemerkenswert ist allenfalls, dass bei den bisherigen Anschlägen auf das AfD Büro weder halbseitige Berichte in der RP noch ein Angriff auf die Meinungsfreiheit konstatiert wurde. Offensichtlich ist die Meinungsfreiheit nur in Gefahr, wenn die vertretene Meinung der „Mainstream Meinung“ entspricht. Abweichende Meinungen zu attackieren, sogar bis zum Aufruf zur Gewalt, ist offensichtlich tolerabel. Und das wird durch einseitige polarisierende Berichterstattung durchaus gefördert.

U.Schwierzke

Fraktionsvorsitzender AfD-Haan

Die Veröffentlichung dieser Zuschrift im Kommentarbereich der Online-Ausgabe wurde vom Zensor der Rheinischen Post wie folgt abgelehnt:

„Leider konnten wir den Beitrag nicht auf unserer Webseite veröffentlichen, da er unserer Netiquette nicht entspricht.

Bitte posten Sie Kommentare, die einer sachlichen Diskussion förderlich sind.“

 Bleibt nachzutragen, daß auch das Büro der AfD in Haan schon mehrfach das Ziel von Farbanschlägen und Steinwürfen war. Die Lokalpresse hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur mit einer Silbe darüber berichtet. Wohl aber die in linken Zirkeln geschätzte Plattform Indymedia: https://de.indymedia.org/node/14988

Trotz dieser Selbstbezichtigung verliefen die polizeilichen Ermittlungen stets im Sande….