Die zerplatzten Träume der Rheinischen Post

Liebe Freunde und Förderer,

   nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern. Noch am Donnerstag durfte sich die Redaktion der Rheinischen Post in den schönsten Blütenträumen wiegen.  In großen Buchstaben wurde auf Seite Eins, Zwei und Vier hoffnungsvoll sinniert: Möglicherweise darf die Alternative für Deutschland gar nicht zur Wahl antreten? Der Angstgegner der Etablierten ganz einfach per Formfehler kaltgestellt? Inhaltliche Auseinandersetzung überflüssig?

Was war passiert: Auf einer Versammlung des Kreisverbandes Recklinghausen zur Festlegung von  Delegierten zur Wahl  von Bundestagslistenplätze der AfD in NRW waren  3 (in Worten: drei) Teilnehmer noch nicht im Besitz einer gültigen Mitgliedsnummer. Das war zwar eine Regelwidrigkeit gegen die Parteisatzung, aber kein Verstoß gegen öffentliches Recht.  Schließlich ist jede Partei frei, wie sie ihre Satzung gestaltet. Wichtig ist lediglich, daß die Delegierten selber das Wahlrecht zum Bundestag haben. Das stand indessen gar nicht zur Diskussion. – Ein Maulwurf hatte den Bundeswahlleiter aufmerksam gemacht. Und der entschied nach gesundem Menschenverstand: Unerheblich für das Zustandekommen der Liste! Die AfD wird zur Bundestagswahl mit einer gültigen Liste antreten!

 Tja, mit einem Tag Verspätung muß nun die RP den schönen Tagtraum begraben. Zu ärgerlich aber auch. Doch das hindert unsere alte Bekannte, Frau Rathcke von der RP, in der heutigen Ausgabe nicht daran, über Dilettantismus zu sinnieren und ob man Dilettanten wählen soll:

Liebe Redakteur*Innen der Rheinischen Post:

 Wenn Ihr anschauliche Beispiele für Dilettantentum haben wollt, dann gebe ich Euch ein paar Tipps: Einfach mal in den Spiegel  schauen. Oder nach Düsseldorf: Da haben wir seit neuestem einen Ministerpräsidenten,  der Klausuren korrigiert, die gar nicht geschrieben wurden. Oder nach Berlin. Ein paar Stichworte: Asylchaos, fortwährende Konkursverschleppung in der Eurozone, verkorkste Energiewende. Nicht zu vergessen die Flughafenbaustelle oder die oberste Führung der Leyentruppe. Das sind nur ein paar Beispiele; die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen.

 Gottseidank gibt es eine Alternative zum regierungsamtlichen Dilettantismus. Auf den Wahlzettel am 24. September. Die Alternative für Deutschland. Die AfD.

 Herzliche Grüße, Euer 

 Bernd Ulrich

 

 

Autor: hansberndulrich

born 1950, university degree in mathematics, physics. Interested in all topics of natural science, history, politics and economics

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